Für Bayerns Bio-Bäuerinnen und -Bauern nach Brüssel: LVÖ im Gespräch zur EU-Öko Verordnung
Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. wird sich weiterhin mit voller Kraft für eine Flexibilisierung der Weidepflicht einsetzen. Am Dienstag fanden hierzu mehrere Gespräche in Brüssel statt um machbare Wege auszuloten.
Debatte um EU-Öko Verordnung ist noch in der heißen Phase
Die LVÖ engagiert sich weiterhin stark für eine möglichst praktikable und flexible Lösung für alle Beteiligten. Vorsitzender Thomas Lang und Geschäftsführerin Maria Hohenester trafen sich mit Maxi Espeter, Vertreterin des Kabinetts Hansen sowie Stefan Köhler (CSU) und Maria Noichl (SPD), beide bayerische Mitglieder des Europäischen Parlaments. Die aktuellen Vorschläge um die inhaltlichen Änderungen der EU-Öko Verordnung sehen keine Änderung im Basisrecht zum Thema Weidezugang für Pflanzenfresser vor. In den Gesprächen machte der 1. Vorsitzende Thomas Lang nochmal deutlich, dass eine flexiblere Handhabe beim Weidezugang dringend notwendig ist, um in Bayern die Bio-Betriebe in der ökologischen Produktion halten zu können.
Thomas Lang hierzu: „Das Thema und die Dringlichkeit ist in Brüssel schon lange angekommen. Wir versuchen nun weiterhin alles, um eine anschlussfähige Lösung zu finden.“
LVÖ-Vorstandschaft bekräftigt gemeinsamen Kurs der Bio-Verbände für die Bio-Bäuerinnen und -Bauern in Bayern
Der LVÖ-Vorstand unterstützt den 1. Vorsitzenden Thomas Lang geschlossen, sich auf allen politischen Ebenen hierfür stark zu machen, hieß es zuvor nach einer Vorstandssitzung am Montag in München. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten unter Teilen der betroffenen Betriebe verständigte sich der LVÖ-Vorstandschaft dabei zugleich auf eine bessere, zielgenauere Kommunikation. Gerade bei wechselnden politischen Signalen auf Bundesländer-, deutscher und europäischer Ebene war und ist es schwierig betroffene Betriebe umfassend mitzunehmen und eine transparente Diskussion über machbare Lösungen zu führen.
Fotos: LVÖ